Trauern ist Fühlen und Erinnern im Ausnahmezustand.

Der Tod von Freunden oder Verwandten bringt uns immer an unsere Grenzen. Obwohl wir wissen, dass kein Mensch unsterblich ist, halten wir den Tod so lange wie möglich auf Distanz. Und wenn er dann in unser Leben tritt, trifft er uns unvorbereitet, so oft man den Moment in Gedanken vielleicht auch schon durchgespielt hat. Jeder trauert anders. Jeder vermisst etwas anderes.

Wer hält in diesem alles betäubenden Zustand die Trauerrede? Freunde oder Freundinnen der Familie, die die Geschichten, Zusammenhänge und Anekdoten kennen, daraus berührende Gedanken formulieren und sie gefasst vortragen können – diese Kombination wäre ideal.
Meist sind aber die Erinnerungen zu nah und zu lebendig, als dass sie von Nahestehenden in einer Rede gehalten werden könnten. Dann helfe ich gerne.
Die richtigen Fragen stellen, die wichtigen Geschichten sammeln, die feinen Nuancen einfangen und all das in einen berührenden Text verwandeln, darin habe ich jahrzehntelange Praxis.

Herzlich,

Ono Mothwurf

Vor der Rede: Das Vorgespräch.

Vorab sende ich Ihnen einen Fragebogen zu, der die wichtigsten biografischen Daten erfasst. Auch meine Fragen zum Ablauf der Trauerfeier werden hier formuliert, die Feier nimmt damit erste Konturen an. Danach treffe ich mich mit Ihnen zu einem persönlichen Gespräch an einem Ort Ihrer Wahl.

Meine Motivation.

Als zertifizierter Trauerredner ist es mir ein persönliches Anliegen, Abschiedsfeiern zu gestalten, die die Verstorbenen ehren und die Hinterbliebenen trösten. Mit Musik und Texten als Mittelpunkte von würdigen, individuellen Trauerfeiern. Dabei können persönliche Rede- oder Musikbeiträge, Briefe oder Gedanken aus dem Familien- und Freundeskreis wertvolle Momente der Trauerfeier bilden und sind mir herzlich willkommen.

Loslassen kostet mehr Kraft als festhalten.

Meine Überzeugung ist, dass Verabschiedungen gelingen, wenn vorher persönliche Erlebnisse in einer gemeinsamen Erinnerung wiedererweckt werden. In diesen Feiern sollen die Verstorbenen für Momente lang wieder sichtbar werden. Danach kann der Prozess des Loslassens beginnen.

Jedes Lebens ist anders. Jedes Rede ist anders.

Unabhängig davon, wie sie zu Religion stehen, gibt es für viele Menschen den Glauben an eine Kraft, die größer ist, als man selbst. Im Vorgespräch werden wir neben vielen biografischen Details auch auf Überzeugungen und Glaubensfragen zu sprechen kommen. Spiritualität ist aber für einen gelungenen Abschied keine Bedingung. Ich richte mich ganz nach den Wünschen und Einstellungen der Angehörigen.

Das erhoffe ich mir.

Eine gelungene, tröstende, würdige Trauerfeier, durch die man sich an den Menschen erinnert. Ein Bild, das bleibt, wenn die Trauer gegangen ist.

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